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Neujahrsempfang (Bürgerempfang) des CDU Stadtverbands
und der CDU Fraktion am 21. Januar 2018 in Eppingen

Katja Geiger;Jochen Oppolzer;Dr. Susanne Eisenmann;Alexander Throm;Dr. Michael Preusch
v.l.n.r.: Katja Geiger;Jochen Oppolzer;Dr. Susanne Eisenmann;Alexander Throm;Dr. Michael Preusch

Unser Motto: Traditionen erhalten!

Seit Jahren erweist sich der traditionelle CDU Bürgerempfang als Besuchermagnet. Rund 150 Gäste konnte der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Michael Preusch am 21.1.2018 im Autohaus Stadel in Eppingen begrüßen. - Zu Beginn der Veranstaltung übermittelte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch ihre Grußworte per Videobotschaft von der "Grünen Woche" in Berlin.

Katja Geiger, Assistentin der Geschäftsleitung, stellte die inhabergeführte Firma vor, die 1956 in Heilbronn gegründet wurde. Im Oktober 2003 kam das Autohaus Stadel nach Eppingen und ist seit einigen Jahren nun an der Bismarckstraße ansässig.

Den Bericht der Gemeinderatsfraktion trug der 1. Oberbürgermeisterstellvertreter Herbert Meixner in Vertretung von Klaus Scherer vor. Er betonte, die Stadt Eppingen habe ihre Hausaufgaben bezüglich der Schulpolitik gemacht. Kostenlose Kita-Plätze könne die Kommune derzeit jedoch nicht finanzieren, betonte der OB-Stellvertreter. Im Hinblick auf die "Kleine Gartenschau 2021" in Eppingen wünscht sich Meixner, dass sich viele Eppinger Bürger mit dem "Virus Gartenschau" infizieren mögen.

In Ergänzung zu den Ausführungen von Herbert Meixner erwähnte Dr. Michael Preusch die Grundsteinlegung des Eppinger Schulhügels seinerzeit durch Bürgermeister Rüdiger Peuckert, zu dessen Ehrung die CDU die Benennung einer Straße initiiert hatte.
Ein Grußwort sprach auch der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Alexander Throm.

Im Fokus des Bürgerempfangs 2018 stand die Bildungspolitik. In ihrer Ansprache betonte die Kultusministerin des Landes Banden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, dass wir den Kindern für die Zukunft eine Perspektive bieten müssen. Insbesondere die Sprachkompetenz ist bei den Kindern wichtig. Lesen und Mathe mache stark. Zu Recht seien die Kontingente für Deutsch und Mathematik in den Grundschulen erhöht worden.
Die Grundschulempfehlung wurde inzwischen überarbeitet und ca. 45 Prozent der Viertklässler gingen durchschnittlich anschließend ins Gymnasium. Die junge Schulart Gemeinschaftsschule sei bei den Schülern und Eltern akzeptiert. Rückläufig wären bedauerlicherweise die Anmeldungen bei den Haupt- und Werkrealschulen, sagte die Kultusministerin.

Über jeweils 11,5 Milliarden Euro kann das Kultusministerium in den Jahren 2018 und 2019 verfügen. Jeden fünften Euro steckt das Land in die Bildung. Baden-Württemberg hat in den letzten acht Jahren zu wenig darauf geachtet, unser Bildungssystem weiter zu entwickeln, räumte Eisenmann ein. Anderen Bundesländern sei dies viel besser gelungen. Inzwischen gibt es Erstklässler, die schon lesen können, aber auch andere, die nicht einmal wissen, wie man einen Stift hält. Für die 117.000 Lehrer im Land ist das eine gewaltige Herausforderung. Sie bringen unbeschreiblich viel Einsatz und sind hoch motiviert. Vergleichsstudien stellen den Schulen im Südwesten kein gutes Zeugnis aus. Baden-Württemberg hat damit absolut ein Problem, gibt die Kultusministerin zu. Viele Viertklässler erreichen hier im Ländervergleich nicht mehr die bundesweiten Mindeststandards.

"Jeder Fünfte hat Probleme in der Rechtschreibung, jeder Sechste in Mathematik, jeder Siebte im Lesen und jeder Achte im Zuhören." Die Ministerin sieht keine Lösung darin, dass eventuell ein Bundesministerium für Schulen und den Bildungsbereich insgesamt alleinverantwortlich sei. Hinsichtlich des Unterrichtsausfalls sieht sie durchaus Engpässe. Die Versorgung sei "auf Kante genäht" und vermutlich erst in zwei bis drei Jahren wird eine Verbesserung erwartbar werden. 5.100 offene Stellen waren im September 2017 zu besetzen; 75 Prozent davon auf Grund von altersbedingten Pensionierungen. Große Personalentwicklungsmaßnahmen wurden ergriffen, um ab 2020 die Ruheständler ersetzen zu können. 55 Prozent der Lehrer haben Teilzeitdeputate. "Das ist durchaus legitim, sagte Eisenmann." Die Klassen jedoch größer zu machen, das ginge aber in die falsche Richtung.

Als Gastgeschenk überreichte Dr. Michael Preusch der Kultusministerin ein Kissen mit der Aufschrift: "Wir essen jetzt Opa - Satzzeichen können Leben retten" und erinnerte damit witzig an die wichtige Bedeutung eines Kommas. In seinem Schlusswort bedankte sich der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Michael Preusch bei Katja Geiger vom Autohaus Stadel für die gute Kooperation sowie bei allen Helfern aus dem Team der Eppinger CDU, die wieder zum guten Gelingen des Bürgerempfangs beigetragen hatten. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Saxophonensemble des MV Rohrbach. Mit der Nationalhymne fand dieser Bürgerempfang erneut ein würdiges Ende.

 

 

 

   
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