Dr. Michael Preusch - Kennenlern-Tour

dieses Mal bei der Handwerkskammer Heilbronn

Mittelstand – Rückgrat der Wirtschaft.

 Preusch und Gurr-Hirsch zu Besuch bei der Handwerkskammer Heilbronn.

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Mittelstand – Rückgrat der Wirtschaft

Preusch und Gurr-Hirsch zu Besuch bei der Handwerkskammer Heilbronn

Im Rahmen seiner Vorstellungsrunde besuchte Landtagskandidat Dr. Michael Preusch gemeinsam mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch die Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Die derzeit über 800 freien Lehrstellen in der Region sprechen für sich. Das Handwerk hat ein großes Nachwuchsproblem. Für junge Menschen rückt der Verdienst im Vergleich zur Freizeit weiter in den Hintergrund. „Die jungen Menschen wollen ihre Zeit mit der Familie verbringen“ begründet Kammerpräsident Ulrich Bopp die Entwicklung der letzten Jahre. Im Unterschied zu manchen anderen Bereichen sind neue Arbeitszeitmodelle jedoch nicht so einfach umzusetzen. Die verbindliche Grundschulempfehlung, welche in ihrer alten, bewährten Form nicht mehr existiert, habe manchen jungen Menschen dazu bewogen sich primär einer handwerklichen Ausbildung  und - im Verlauf - nicht einem Studium zu widmen. Dieser Zugang sei in einer sich akademisierenden Gesellschaft kaum mehr vorhanden.  „Die Ausbildung ist exzellent, das Umfeld optimal“ unterstützt Gurr-Hirsch die Aktivitäten der Handwerkskammer mit Blick auf das Heilbronner Bildungszentrum, welches eines von insgesamt 12 in Baden und Württemberg darstellt. „Wir müssen es schaffen für mehr Effizienz und Qualität bestehende Doppelstrukturen in den Bildungszentren der Handwerkskammern und den Berufsschulen im Land zusammenzuführen“ so Preusch der als Kreisrat dieses Thema auch lokal diskutiert haben will. „Wenn der Meisterkurs auf hohem Niveau in den Händen der Kammern gut läuft, bedarf es keiner Konkurrenz durch die beruflichen Schulen“ sind sich Preusch und Gurr-Hirsch einig. Beide unterstützen auch eine Reglementierung des zulassungsfreien Handwerks. Der Meister sei ein Qualitätsmerkmal und müsse seinen Stellenwert wieder erreichen. „Die Auftragsbücher des Baugewerbes sind voll, die Kurzarbeit entsteht aktuell auf Grund eines Staus bei den Genehmigungsverfahren“thematisierten Präsident Bopp und Hauptgeschäftsführer Schnörr das derzeitige Problem. Homeoffice funktioniere eben nur dann, wenn auch alle benötigen Unterlagen digital vorliegen würden.

Bild v.l. n.r.: Präsident Bopp, Gurr-Hirsch, Preusch, Hauptgeschäftsführer Schnörr

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