Erneut großer Zuspruch beim Neujahrsempfang der Eppinger CDU

v.l.n.r J. Oppolzer – T. Bareis, MdB – Dr. M. Preusch
v.l.n.r J. Oppolzer – T. Bareis, MdB – Dr. M. Preusch
Zum inzwischen schon traditionellen Neujahrs-/Bürgerempfang mit politischer Prominenz luden der Eppinger CDU – Stadtverband und die CDU – Gemeindefraktion ein. In den Räumen der Firma NIVUS GmbH in Mühlbach konnte der Vorsitzende Dr. Michael Preusch rund 160 Besucher in den repräsentativen Räumen des Gastgebers begrüßen.

Sein besonderer Gruß ging an die Firmengründer Frau Ingrid und Herrn Udo Steppe sowie an OB Klaus Holaschke, BM Peter Thalmann, an die anwesenden Gemeinderäte wie auch an die Gäste aus CDU- Verbänden der Nachbarschaft. Daran anschließend erfolgte eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Ehrenkreisvorsitzenden Dr. Bernhard Lasotta MdL.

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL sandte eine Grußbotschaft per Video. Sie weilte auf der „Grünen Woche“ in Berlin und war dadurch verhindert. Herr Marcus Fischer stellte im Anschluss die 1967 gegründete NIVUS GmbH vor. NIVUS ist Entwickler, Hersteller und Lieferant von Messtechnik für die Wasserwirtschaft. Weltweit als führendes und innovatives Unternehmen in diesem Sektor beschäftigt man 130 Mitarbeiter und zwischenzeitlich bestehen auch neun Tochterunternehmen. Man bietet aber auch Ausbildungsplätze und sucht darüber hinaus qualifizierte Mitarbeiter. Für die Fraktion sprach danach Klaus Scherer. Nicht nur als Fraktionsvorsitzender sondern auch als Unternehmer griff er aktuelle Themen u.a. Diesel-Fahrverbot und die daraus entstehenden Probleme, die sogenannte Deklarationsverordnung („weit weg von der Realität“), bürokratische Hemmnisse bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, die Gartenschau in Eppingen („ich sehe diese als Chance für die Verbesserung der Infrastruktur in Eppingen“) auf und endete mit dem Appell, auch unbequeme Dinge anzusprechen und das politische Feld nicht den „Populisten“ zu überlassen. 
 
Mit einer kurzen Einführung leitete Dr. Michael Preusch danach über zum Referat des Hauptredners Thomas Bareiß. Bareiß ist Mitglied des Bundestags und seit März 2018 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Tourismusbeauftragter. So vielfältig wie die Amtsbezeichnung, so umfangreich auch die Punkte, die er in seinem Vortrag ansprach. Ein Lob für Unternehmen wie NIVUS („diese Unternehmen stärken die Wirtschaftskraft in Deutschland und schaffen damit auch Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungsarbeit“). Er appellierte dazu, alle Anstrengungen zu unternehmen, dass „es auch der nächsten Generation gut geht.“ Im Hinblick auf die Union im Land und im Bund betonte er: „Es muss der Mensch im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen – nicht die Ideologie.“ Kritisch auch seine Sicht zu den Diesel-Fahrverboten („man macht eine ganze Branche kaputt“) und zur Energiewende bemerkte er, dass Energie für alle bezahlbar bleiben muss. Die Abschaffung des „Soli“ ein weiterer Aspekt („lasst den arbeitenden Menschen mehr Geld in ihren Geldbeuteln“). Und die sogenannte Mütterrente hält er für eine gute Hilfe für all jene, die bewusst auf eine Karriere verzichten. Dies müsse anerkannt werden. („die Familie ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft“, so seine Worte. Zur „Inneren Sicherheit“ bzw. zur Integration bemerkte er, die Sorgen und Ängste der Leute zu hören und sie in die Politik aufzunehmen. In diesem Zusammenhang sei auch zu sehen, dass „man nur jene Menschen aufnehme, die echte Hilfe benötigen“. Sichere Herkunftsländer auszuweisen, sieht er als dringend erforderlich an.

Ebenso fordert er die konsequente Umsetzung der Ausreisepflicht. Besonders bei straffällig gewordenen Asylbewerbern dürfen keine Kompromisse geschlossen werden. „Andernfalls wird das Grundgesetz unterhöhlt.“ Dies alles sei eine der vordringlichsten Aufgaben der CDU, aber auch des gesamten Bundestags. Dabei solle die CDU ihre Grundsätze in den Vordergrund stellen. Sein Hinweis in diesem Zusammenhang: „Die AfD ist Teil des Problems, aber sie löst es nicht.“ Zum Schluss seines Vortrags bemerkte er als ehemaliger Kommunalpolitiker: „Bewerben Sie sich für den Gemeinderat. Die Arbeit dort ist die Königsklasse in der Politik.“ Soweit die Ausführungen und Gedanken des Hauptredners, die oft von Beifall begleitet wurden.
 
Mit dem gemeinsam gesungenen „Lied der Deutschen“ begleitet von dem Saxophon-Ensemble des MV Rohrbach, das auch die gesamte Veranstaltung musikalisch umrahmte, fand auch dieser Neujahrsempfang einen würdigen Abschluss.

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